Obstbäume, neues Land und Rauhnächte :)

Schön, erfreulich und erfolgreich war das letzte  Wochenende auf dem Besserwelthof.

Wir fuhren Freitag abend mit Elke und vollgepacktem Hänger los… Im Hänger befanden sich ein Teppich für eines der Gästezimmer,eine kleine Kieferkommode für ein weiteres Schlafzimmer, 6 selbstgezogene Halbsauerkirschbäumchen und eine kleine Brombeerpflanze.

Am Samstag haben wir zuerst einen Einachser mit viel Zubehör abgeholt, der uns von einem lieben Menschen eine Zeit lang geliehen wird.

Mittags kam der Vorbesitzer unseres Hofes. Wir schauten uns weitere Grundstücke von ihm an und freuen uns sehr, dass wir zukünftig nun noch  eine Waldlichtung und zwei grosse von Hecken und einem Bach umsäumten Wiesen unser Eigen nennen dürfen. Unsere Möglichkeiten in Bezug auf Selbstversorgung sind nun für uns absolut ausreichend und die Grundstücke sind wunderschön. Neben dem Platz für Gebäude, Gemüseanbau und der Hühnerhaltung am Hof haben wir nun mit der Obstwiese und den neuen Grundstücken insgesamt knapp 20.000 qm Land und können nun auch unsere Träume von weiterer Tierhaltung incl. Bienenvölkern, Anbau von Heilkräutern, -pflanzen und Wildpflanzen und einigen weiteren Obstbäumen und -sträuchern verwirklichen . Gleich morgen werde ich den Notartermin vereinbaren und ich bin schon richtig aufgeregt. Dazu auch noch kurz eine Geschichte: Ich habe mich dieses Jahr der alten Tradition hingegeben, in den Rauhnächten 12 von 13 Wunschzetteln zu verbrennen. Laut der Tradition soll der Wunsch, der als letzter übrig bleibt, dann im Neuen Jahr in Erfüllung gehen. Bei mir blieb der Wunschzettel übrig, in dem stand, dass ich mir weitere Grundstücke wünsche für Tierhaltung, Bienenstöcke und Kräuter. Dass dieser Wunsch so schnell in Erfüllung ging, hätte ich dann doch nicht gedacht 🙂 🙂

Am Sonntag haben wir morgens Pläne für unseren neuen Sommer-Gemeinschaftsraum geschmiedet, in dem wir uns im Sommer zukünftig nicht nur bei Regen aufhalten können. Eine Tischtennisplatte, die uns gespendet wird, eine Dartscheibe, Musikanlage, Tische, Stühle, Bänke, ein Spieleschrank, Lampen und Deko werden den Raum, der uns bisher als Kramhalle und Garage gedient hat, zu einem Raum verwandeln, indem wir  im Sommer gemeinschaftliches Miteinander pflegen können, denn neben der vielen Arbeit sollen auch der Spass und die gemeinsame Freizeitgestaltung nicht zu kurz kommen.

Fertig werden und einweihen möchten wir diesen Raum am 04. April zu Selines 18. Geburtstag, den wir auf dem Hof feiern werden. Es gibt viel zu tun bis dahin, aber wir sind zuversichtlich, dass wir das gemeinsam schaffen werden.

Danach haben wir auf dem Hof gemeinsam einen kleinen Birnbaum der Sorte Williams Christ, eine grüne Stachelbeere, eine schwarze Johannisbeere, eine Brombeere und 6 Kirschbäumchen gepflanzt. Jede Pflanze hat ein wunderschönes Plätzchen erhalten und kann nun gedeihen.

Zum Abschluss unseres Wochenendes sind wir noch auf das Frühlings- und Gartenfest nach Northeim gefahren. Ich hab mich riesig gefreut, dass wir hier noch von einem sehr netten Menschen einen Quittenbaum und eine winter- und frostfeste Kiwi der Sorte Issai erstehen konnten. Die Kiwi schmeckt beerig-süss und hat eine glatte Schale, ähnlich wie Trauben, die man mitessen kann. Ein Plätzchen für die Bäumchen hab ich auch schon im Kopf.

Fotos vom Wochenende werde ich nachreichen und auch die Arbeiten am Gemeinschaftsraum werdet ihr auf Fotos verfolgen können. Aber nun wartet erst einmal wieder eine Arbeitswoche in Köln auf uns und ich wünsche allen einen guten Start in die Woche.

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3 Antworten zu Obstbäume, neues Land und Rauhnächte :)

  1. Karl schreibt:

    Werte Bezens, wertes Team,

    die Vermehrung von alten Sorten Beerenobst findet über 1 Jährige Triebe im Herbst statt (Schwarze Johannisbeeren, Himbeeren usw.), die Triebe werden zu 2/3 in einem Komposthaufen schräg gesteckt und bewurzeln sich und treiben aus. Pflücke mit Renate Kulturheidelbeeren, sie macht gern Marmelade daraus, die Plantage ist in Österreich auf der anderen Innseite.
    Braucht Ihr noch eine Industrienähmaschine, in der Garage steht noch eine, muss aber erst mit Frau Obermaier sprechen.

    Das reicht erst mal, Euer Mitstreiter, Karl Neuber

  2. uwalz schreibt:

    Eine tolle Seite und ein interessantes Projekt habt ihr hier. Ich bin ganz begeistert davon 🙂 .

    Liebe Grüße
    Ute

  3. Karl schreibt:

    Habt Ihr Euch schon mal Gedanken über einen Gemeinnützigen Verein gemacht, Steuerfrei und Spenden berechtigt, oder eine gemeinnützige Stiftung auch in Ordnung.
    So fahre jetzt nach Rottalmünster ins Krankenhaus, meine Frau hat sich den linken Oberschenkelhals gebrochen.

    Ist zum Mäusemelken, Karl Neuber

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